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Baumpflege nehmen wir nach neuesten Erkenntnissen und Richtlinien vor (ZTV-Baumpflege).
Im Wesentlichen kann grob zwischen drei verschiedenen Pflegemaßnahmen unterschieden werden:

  • Baumpflege, allgemeine Maßnahmen, Kronenpflege und -schnitt
  • Baumsanierung, Maßnahmen am Problembaum, um ihn für den Menschen und die Umwelt zu erhalten (Baumerhaltung)
  • Baumchirurgie, bis in die späten 80er Jahre angewendete, spezielle Maßnahmen am kranken oder beschädigten Bäumen (Wund-, Faulstellen-, Wurzelbehandlung), war jedoch mehr baumschädigend als hilfreich.


Baumpfleger ist eine berufliche Weiterbildung aus den Berufsfeldern Gartenbau, Forstwirtschaft und Landwirtschaft.

Maßnahmen der Baumpflege

Im Normalfall wird Baumpflege vorwiegend an Bäumen im Siedlungsraum (Verbesserung der Verkehrssicherheit, Beschattung), an Naturdenkmalen oder am Nutzbaum durchgeführt. Wesentliche Gründe für die Notwendigkeit von Baumpflegemaßnahmen sind der unnatürliche oder räumlich begrenzte Standort und die Ansprüche des Menschen bezüglich Gesundheit, Erscheinungsbild und Sicherheit an diese Bäume.

  • Baumpflanzung, sowie Baumverpflanzung größerer Exemplare, ein in der Gartengestaltung zunehmend wichtiger werdendes Feld
  • Kronenschnitt, Kappung von Bäumen
  • Arbeiten im Wurzelbereich
  • Nachbehandlung von Verletzungen
  • Baumumfeldverbesserung, wie Bodenverbesserung, sowie alle botanischen Begleitmaßnahmen wie Bodenanalyse
  • Baumdiagnose


Entsprechend der Definition kann nur von Baumpflege gesprochen werden, wenn es sich um fachgerechte Maßnahmen handelt, die den Baum in seiner Vitalität, Verkehrssicherheit und in seiner Entwicklung stärker fördern als schädigen.

Fachgerechte Baumpflege: Baumpflegemaßnahmen sollen

  • die weitere Entwicklung des Baumes fördern
  • Erkrankungen des Baumes therapieren
  • negative, nicht verhinderbare Einflüsse (z. B. bei Baumaßnahmen) minimieren
  • die Folgen eingetretener Schäden oder Schwächen minimieren
  • entsprechend der Entwicklungsphase des Baumes ausgeführt werden
  • entsprechend der anerkannten Methoden durchgeführt werden
  • unter Berücksichtigung neuer Fortschritte und Erkenntnisse auf diesem Gebiet erfolgen


Laien führen oft nicht fachgerechte "Baumpflege" durch:

Als nicht fachgerechte Baumpflege gelten Maßnahmen am Baum, die dem Baum mehr schaden als nützen und sein Wachstum oder seine Lebenserwartung beeinträchtigen. Hierzu gehören:

  • die Kappung von Bäumen
  • Maßnahmen, die nicht der jeweiligen Entwicklungsphase entsprechen
  • Kronensicherungsschnitt an einem bruchgefährdeten Altbaum (ggf. fachgerecht)
  • starker Rückschnitt an einem erwachsenen Baum ohne Notwendigkeit (Kappung)
  • falsche Schnittführung
  • nicht notwendige Starkastschnitte
  • starke Verletzung des Stammes bei Schnitt- und Rückschnittmaßnahmen


Unter Umständen kann nicht fachgerechte Baumpflege wegen Baumschädigung einen Schadenersatzanspruch begründen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. November 2009 um 14:46 Uhr
 
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